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Das war 2003 ! Was heute gilt, lesen Sie hier

 

Wissenstand von September 2003 zu Brustkrebsrisiko bei Einnahme von Hormonen zur Behandlung von Wechselbeschwerden.

Nach neuesten Studien (Lancet, August 2003) führt jede Form von Hormonersatztherapie zur Behandlung von Wechselbeschwerden zu einem erhöhten Risiko, an Brustkrebs zu erkranken – und zwar abhängig von der Einnahmedauer. Laut „Österreichischer Menopause- und Andropause- Gesellschaft“ treten bei der Einnahme von reinem Östrogen (nur möglich, wenn die Gebärmutter entfernt ist!) nach 5 Jahren 1.5 zusätzliche Brustkrebserkrankungen je 1000 Frauen, nach 10 Jahren Einnahme 5 zusätzliche Erkrankungen auf. Bei Kombinationspräparaten (Östrogen und Gestagen) treten nach 5 Jahren 6 und nach 10 Jahren Einnahme 19(!) zusätzliche Brustkrebserkrankungen auf. Nach Absetzen der Hormonbehandlung ist das Risiko nicht mehr erhöht. Dennoch ist oftmals die Hormonbehandlung die einzig wirksame Therapie gegen starke Wechselbeschwerden.

Lesen Sie dazu eine Stellungnahme von o.Univ.Prof. Dr. S. Leodolter von der Univ. Frauenklinik Wien