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2008: Das Ende der Panik in der Hormonersatztherapie der Wechselbeschwerden

WHI-Reanalyse und eine US-amerikanische Metaanalyse der Daten der Womans's Health Initiative (WHI) im Jahr 2002

Ein Artikel in GYN-AKTIV 6/2007 von Univ.Prof. Dr. Sepp Leodolter, Vorstand der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Wien, fasst die neuesten Erkenntnisse in Bezug auf die Hormonbehandlung (HRT) der Wechselbeschwerden zusammen:

1. Herz-Kreislauferkrankungen: Wenn die  HRT rechtzeitig begonnen wurde, ist das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen nicht nur nicht erhöht, sondern sogar signifikant vermindert. Unter kombinierter HRT ist das KHK- (Kororare Herzkrankheiten) -Risiko  um mehr als die Hälfte reduziert.

2. Brustkrebs: Erkrankungsrate an Brustkrebs ist bei Patientinnen mit und ohne HRT gleich. Die Gesamtsterblichkeit an Krebs ist aber um 31%, die an KHK um 32% vermindert.

Es besteht nach diesen letzten Studien also absolut kein Grund, sich vor Nebenwirkungen der HRT zu fürchten, solange diese umsichtig und kontrolliert angewandt wird.

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